Ein blauer Farbklecks auf weißem Hintergrund.

Projekte

Seit 2015 haben wir knapp 100 Projekte in der Zusammenarbeit mit Unterkünften, städtischen Institutionen, freien Künstler*innen, Ehrenamtler*innen und anderen Kölner Initiativen umgesetzt. Hier bieten wir Einblicke, um die Spannweite unserer Aktivitäten aufzuzeigen.

Qualifizierungsreihe

Die Workshop-Reihe von ArtAsyl e. V. fördert und stärkt Ehrenamtler:innen und Interessierte, die Kunst- und Kulturprojekte für und mit Menschen mit unterschiedlichen Herkünften oder Fluchterfahrungen umsetzen möchten. Unser Ziel ist es nicht nur die Kunst- und Kulturszene transparenter und zugänglicher für alle zu gestalten, sondern vor allem Menschen in ihrem künstlerisch-kulturellen Engagement zu...

Die Workshop-Reihe von ArtAsyl e. V. fördert und stärkt Ehrenamtler:innen und Interessierte, die Kunst- und Kulturprojekte für und mit Menschen mit unterschiedlichen Herkünften oder Fluchterfahrungen umsetzen möchten. Unser Ziel ist es nicht nur die Kunst- und Kulturszene transparenter und zugänglicher für alle zu gestalten, sondern vor allem Menschen in ihrem künstlerisch-kulturellen Engagement zu unterstützen, die sich für eine weltoffene Gesellschaft einsetzen. Neben grundlegenden Informationen und Best-Practice-Beispielen zu Themen wie diversitätsorientiertes Arbeiten, Projektplanung und Projektförderung, geben die Workshops auch konkrete Handlungsempfehlungen und Anknüpfungspunkte an die bestehenden und geplanten Projekte von ArtAsyl e. V.


Wir freuen uns auf Eure Teilnahme! Alle Workshops sind kostenfrei.

Present Magazin

Das ArtAsyl e.V. Magazin Present entsteht als Reaktion auf aktuelle Fragen nach Partizipation, Mitbestimmung und einer gemeinsamen Gestaltung der Gegenwart in unserer heterogenen Gesellschaft. In den verschiedenen Ressorts des Magazins spiegeln sich dabei die vielen Bereiche unseres gesellschaftlichen, individuellen und kulturellen Miteinanders wieder, die ArtAsyl in seiner Arbeit...
 Hier geht's zum Magazin!

Das ArtAsyl e.V. Magazin Present entsteht als Reaktion auf aktuelle Fragen nach Partizipation, Mitbestimmung und einer gemeinsamen Gestaltung der Gegenwart in unserer heterogenen Gesellschaft. In den verschiedenen Ressorts des Magazins spiegeln sich dabei die vielen Bereiche unseres gesellschaftlichen, individuellen und kulturellen Miteinanders wieder, die ArtAsyl in seiner Arbeit berührt. So stellen wir im Magazin z.B. Instrumente vor, die hier vielleicht weniger bekannt sind als anderswo, stellen die Arbeit einer Fotografin vor, die sich mit der Suche nach Befreiung von den Bildern der anderen auseinandersetzt, wir zeigen, wie sich ehrenamtlicher Geigenunterricht digital gestalten lässt, und vieles mehr.

Als work in progress Projekt wird sich das Magazin über das Jahr hinweg weiter entfalten und wachsen. Über unsere Social Media Kanäle werden wir diesen Prozess begleiten und euch über neue Inhalte informieren. Present soll dabei gleichermaßen Kommunikationsmedium und Platform sein – von und für die ArtAsyl Community und darüber hinaus.

Viel Spaß beim Lesen, Hören, Entdecken und Eintauchen!

The Walk – Amal kommt nach Köln

Im Jahr 2021 bringt „The Walk“ von der syrisch-türkischen Grenze bis nach Großbritannien Künstler:innen, Kultureinrichtungen und humanitäre Organisationen zusammen, um eines der innovativsten und abenteuerlichsten öffentlichen Kunstwerke zu schaffen, das je versucht wurde. Das Herzstück von "The Walk" ist "Little Amal", eine 3,5 Meter große Puppe eines jungen...

Im Jahr 2021 bringt „The Walk“ von der syrisch-türkischen Grenze bis nach Großbritannien Künstler:innen, Kultureinrichtungen und humanitäre Organisationen zusammen, um eines der innovativsten und abenteuerlichsten öffentlichen Kunstwerke zu schaffen, das je versucht wurde. Das Herzstück von "The Walk" ist "Little Amal", eine 3,5 Meter große Puppe eines jungen Mädchens auf der Flucht. Sie hat sich auf eine bemerkenswerte Reise begeben, die sie quer durch Europa führt. Um ihre Mutter zu finden. Und um ein neues Lebens zu beginnen. Stellvertretend für alle vertriebenen Kinder legt sie über 8.000 km zurück und verkörpert die dringende Botschaft "Vergesst uns nicht".

Köln möchte ihr Großeltern an die Hand geben und für einen Moment das Gefühl des Ankommens anbieten. Begrüßt wird “Little Amal” am Hauptbahnhof. Kölner Senior:innen und deren Enkel:innen führen sie zusammen mit Music for Moria inmitten einer großen Parade durch die Straßen der Stadt nach Ehrenfeld. Alle sind eingeladen sie ein Stück auf ihrem langen Weg zu begleiten.

Angekommen im Park des Bürgerzentrums Ehrenfeld, steht eine große Tafel bereit, die Amal bei einem gemeinsamen Essen, mit Musik und Märchen aus der ganzen Welt, willkommen heißt. 

Die Veranstaltung wird durch ein professionelles Filmteam begleitet. Kommt bunt und begrüßt Amal mit Transparenten!

Um 14:30 Uhr erscheint sie am Roncalliplatz, um 15:00 Uhr ist sie im Grüngürtel/Venloer Straße. Dort startet die Parade und um 16:30 Uhr wird sie im Leo-Amann-Park/BüzE empfangen.

Ein Projekt von Good Chance Theatre (UK) in Kooperation mit dem Sommerblut Kulturfestival, dem Verein ArtAsyl e.V., dem Bürgerzentrum Ehrenfeld in Zusammenarbeit mit Music4everybody e.V.

Außerdem unterstützen uns Music for Moria, TheGoodFood, Café Fridolin, Jazzhaus Ehrenfeld, Jugendtheater Ost.brise, Kindertheater deaf5, Contrast Dance Company und die Schauspielschule Siegburg / Theater Tollhaus.

Regie: Bardia Rousta / Projektleitung: Hannah Bingen

Bild: Andre Liohn

Present Questions

Das ArtAsyl e.V. Projekt „Present questions“ hat das Ziel, den Austausch von Wissen zu ermöglichen und konkrete Visionen für eine andere Zukunft wachsen zu lassen. Zugänge zu Berufen oder künstlerischer Teilhabe in der Kunst- und Kulturproduktion sind häufig dadurch erschwert, dass das Wissen über die Art und Weise,...

Das ArtAsyl e.V. Projekt „Present questions“ hat das Ziel, den Austausch von Wissen zu ermöglichen und konkrete Visionen für eine andere Zukunft wachsen zu lassen.

Zugänge zu Berufen oder künstlerischer Teilhabe in der Kunst- und Kulturproduktion sind häufig dadurch erschwert, dass das Wissen über die Art und Weise, wie diese Berufe funktionieren oder wie sich Karrieren in ihnen gestalten, nur für jene zugänglich ist, die bereits Teil der jeweiligen Szene sind.


Das wollen wir ändern und laden Euch deshalb in 2021 in verschiedenen Formaten zum Austausch und zur Diskussion ein. In unseren Talkformaten präsentieren wir Gäst*innen, die bereits in unterschiedlichen Sparten der Kunst unterwegs sind und die deshalb über ihre Wege in diese Berufe berichten können.
Neben dem Austauschgedanken wollen wir aber auch die Frage stellen, wie Kunst- und Kulturarbeit idealerweise aufgebaut sein müsste, um offene Strukturen, reale Repräsentanz und faire Arbeitsbedingungen zu bieten? Welche Visionen habt ihr dazu bereits und welche können wir gemeinsam entwickeln?

Anmelden könnt ihr Euch zu den jeweiligen Veranstaltungen unter: info@artasyl.de. Alle Details zu den einzelnen Talks findet ihr auch in unseren Social Media Kanälen.

„Present questions" und „Present - Das ArtAsyl e.V. Online-Magazin“ sind zwei Projekte, die ArtAsyl in diesem Jahr zum Oberthema „Gegenwart“ durchführt. Das englische Wort present wollen wir uns auf doppelte Weise aneignen - im Sinne von da sein, anwesend sein, präsent sein und zuhören - zum anderen im Sinne des Geschenks, dass die Bandbreite an Geschichten, Perspektiven und Diskussionen, die wir führen wollen, uns bedeuten.

Wir wollen in diesem Prozess herausfinden, wie wir uns als Gesellschaft einer Gegenwart gegenüber verhalten können, die durch starke Umbrüche geprägt ist, in der Autoritäten in Frage gestellt, bekannte Muster neu gelegt, mit vermeintlichen Alternativlosigkeiten gebrochen wird. Diesen Prozess wollen wir dokumentieren und begleiten.

Wie lassen sich diskriminierende Strukturen dadurch verändern, dass wir Wissen teilen, das bisher nur Wenigen vorenthalten war (Projekt present questions)? Was verändert sich, wenn wir künstlerische Auseinandersetzungen, Produktionen und Öffnungsprozesse sichtbarer machen (Projekt Present - Online-Magazin)?

Kofferraum voller Instrumente 2022

Im Jahr 2022 wird der Kofferraum voller Instrumente wieder auf Tour gehen. Diesmal in Form einer Piaggo Ape. Begleitet wird das Projekt durch ein musikpädagogisches Konzept, das  gemeinsam mit der Universität Köln entwickelt wurde. Alle beteiligten Ehrenamtlichen werden durch ArtAsyl e.V. geschult. Neben den bisherigen, vorwiegend westlichen Instrumenten,...


Im Jahr 2022 wird der Kofferraum voller Instrumente wieder auf Tour gehen. Diesmal in Form einer Piaggo Ape. Begleitet wird das Projekt durch ein musikpädagogisches Konzept, das  gemeinsam mit der Universität Köln entwickelt wurde. Alle beteiligten Ehrenamtlichen werden durch ArtAsyl e.V. geschult. Neben den bisherigen, vorwiegend westlichen Instrumenten, wird die Instrumentenpalette um internationale Instrumente ergänzt. Gemeinsam mit geflüchteten Musiker:innen werden wir mit unserer Ape an Schulen fahren und Instrumente vorstellen, mit denen die Schüler:innen bislang noch nicht in Kontakt gekommen sind. Außerdem werden wir das musikalische Schnuppern und Ausprobieren in Jugendeinrichtungen, Geflüchteten-Unterkünften und vielen anderen Orten wieder erlebbar machen.


Art Buddies: Unser Tandem-Programm

Die Idee? Ganz einfach: Wir bringen Künstler*innen mit Fluchterfahrung zusammen mit lokalen Künstler*innen hier vor Ort, und das nun bereits seit 4 Jahren. Unsere "ältesten" Paare sind damit nun über die Zeit schon zu Kompliz*innen, Freund*innen, Kolleg*innen geworden. Sie stellen gemeinsam aus, sie treffen sich, um gemeinsam an...

Die Idee? Ganz einfach: Wir bringen Künstler*innen mit Fluchterfahrung zusammen mit lokalen Künstler*innen hier vor Ort, und das nun bereits seit 4 Jahren. Unsere "ältesten" Paare sind damit nun über die Zeit schon zu Kompliz*innen, Freund*innen, Kolleg*innen geworden. Sie stellen gemeinsam aus, sie treffen sich, um gemeinsam an ihren Werken zu arbeiten, sie tauschen sich aus und unterstützen sich und eines unserer Tandems hat sogar begonnen, gemeinsam andere zu unterrichten - bis Corona kam.

In 2020 planen wir die nächsten großen Schritte. In Zusammenarbeit mit unserem Mitglied Johanna Adam (Bundeskunsthalle in Bonn) unterstützen wir die Künstler*innen dabei, ihre Online-Auftritte zu professionalisieren. MIt Social-Media Workshops, vielen neuen Skills im Netz und dazu dem Angebot, die Kosten für eine Plattform im Netz zu übernehmen, auf der die Künstler*innen ihre Werke zum Verkauf anbieten können.

Nach oben