Ein blauer Farbklecks auf weißem Hintergrund.

Über ArtAsyl

Unsere Ziele verfolgen wir über folgende Bereiche:

  • Empowerment und Partizipation: an Ehrenamt interessierte Künstler*innen und Student*innen aus Design, Kunst und Geisteswissenschaften können bei uns Projekte realisieren, die gezielt danach streben, alle Menschen der Stadtgesellschaft einzubinden und zu empowern
  • Zugänge, Angebote, Workshops: Künstler*innen, Vermittler*innen und Kunstinteressierte, die neu in der Stadt sind, eine Flucht erlebt haben oder migriert sind, unterstützen wir dabei, Zugänge zur lokalen Szene zu erhalten, selber Workshops zu geben, ihre Arbeiten zu zeigen oder anders aktiv zu werden
  • Kulturelle Bildung und Vermittlung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene: Wir schaffen Angebote aus Kunst- und Musikvermittlung für geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und nutzen dazu gezielt unsere Netzwerke
  • Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerk, Partner*innen: Wir veranstalten Events wie Konzerte, Ausstellungen oder flashmobs, wir vernetzen uns mit anderen Akteur*innen in der Stadt und wir kooperieren mit zahlreichen Partner*innen.

Gründung und Etablierung

ArtAsyl e.V. wurde am 3. September 2015 in Köln gegründet. Zehn junge Menschen suchten damals nach Wegen, einen Beitrag dazu zu leisten um den Menschen, die sich aus unterschiedlichen Gründen auf den Weg nach Europa und nach Deutschland gemacht hatten, das Ankommen hier vor Ort zu erleichtern. Damals entstand die Idee, die unter dem Satz „Kunst verbindet Kulturen“ zusammengefasst wurde: Über gemeinsames Malen und Musizieren lässt es sich auch ohne eine gemeinsame Sprache kommunizieren, kennenlernen und Zeit verbringen.

Gestartet als Verein, der von den Positionen im Vorstand bis hin zur Umsetzung der Projekte ausschließlich über ehrenamtliches Engagement funktionierte, wurden bis 2020 knapp 100 Projekte realisiert. Darunter finden sich langfristige Zusammenarbeiten z.B. im Unterrichten von Musik, aber auch kurzweilige Aktionen wie Präsenz auf Märkten und Festivals.

Finanziert wird der Verein seit jeher durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und öffentliche Fördergelder. Seit Juli 2019 können wir, gefördert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, eine hauptamtliche halbe Stelle und zwei Mitarbeiter*innenstellen finanzieren. Seitdem machen wir uns mit vereinten Kräften gemeinsam auf den Weg, um uns dauerhaft als Institution in Köln zu etablieren und stets (selbst-) kritische Ansprechpartner*in für Fragen zur Einbindung aller Bewohner*innen unserer Stadt zu den Themen Diversität und Teilhabe zu sein.

Dabei begreifen wir uns selbst als fragende Institution in einer offenen Gesellschaft. Einer Gesellschaft, in der Menschen mit unterschiedlichen Geschichten, Herkünften, Lebensweisen, Glaubensrichtungen, Arten zu lieben und Familien zu bilden, zusammenleben.

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