Ein blauer Farbklecks auf weißem Hintergrund.

Present Questions

Das ArtAsyl e.V. Projekt „Present questions“ hat das Ziel, den Austausch von Wissen zu ermöglichen und konkrete Visionen für eine andere Zukunft wachsen zu lassen.

Zugänge zu Berufen oder künstlerischer Teilhabe in der Kunst- und Kulturproduktion sind häufig dadurch erschwert, dass das Wissen über die Art und Weise, wie diese Berufe funktionieren oder wie sich Karrieren in ihnen gestalten, nur für jene zugänglich ist, die bereits Teil der jeweiligen Szene sind.

Das wollen wir ändern und laden Euch deshalb in 2021 in verschiedenen Formaten zum Austausch und zur Diskussion ein. In unseren Talkformaten präsentieren wir Gäst*innen, die bereits in unterschiedlichen Sparten der Kunst unterwegs sind und die deshalb über ihre Wege in diese Berufe berichten können.
Neben dem Austauschgedanken wollen wir aber auch die Frage stellen, wie Kunst- und Kulturarbeit idealerweise aufgebaut sein müsste, um offene Strukturen, reale Repräsentanz und faire Arbeitsbedingungen zu bieten? Welche Visionen habt ihr dazu bereits und welche können wir gemeinsam entwickeln?

Anmelden könnt ihr Euch zu den jeweiligen Veranstaltungen unter: info@artasyl.de. Alle Details zu den einzelnen Talks findet ihr auch in unseren Social Media Kanälen.

„Present questions“ und „Present – Das ArtAsyl e.V. Online-Magazin“ sind zwei Projekte, die ArtAsyl in diesem Jahr zum Oberthema „Gegenwart“ durchführt. Das englische Wort present wollen wir uns auf doppelte Weise aneignen – im Sinne von da sein, anwesend sein, präsent sein und zuhören – zum anderen im Sinne des Geschenks, dass die Bandbreite an Geschichten, Perspektiven und Diskussionen, die wir führen wollen, uns bedeuten.

Wir wollen in diesem Prozess herausfinden, wie wir uns als Gesellschaft einer Gegenwart gegenüber verhalten können, die durch starke Umbrüche geprägt ist, in der Autoritäten in Frage gestellt, bekannte Muster neu gelegt, mit vermeintlichen Alternativlosigkeiten gebrochen wird. Diesen Prozess wollen wir dokumentieren und begleiten.

Wie lassen sich diskriminierende Strukturen dadurch verändern, dass wir Wissen teilen, das bisher nur Wenigen vorenthalten war (Projekt present questions)? Was verändert sich, wenn wir künstlerische Auseinandersetzungen, Produktionen und Öffnungsprozesse sichtbarer machen (Projekt Present – Online-Magazin)?

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