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Reframing Taku Visual

Ausstellung „Reframing Taku“ in der Kölner VHS: November 2026 – Januar 2027

Im November 2025 haben sich Kölner*innen in zwei Workshops mit der Geschichte des Takuplatzes auseinandergesetzt, den Platz erkundet und neue Perspektiven, künstlerische Ansätze und konkrete Vorschläge für eine andere Sichtbarkeit der kolonialen Geschichte im öffentlichen Raum entwickelt. Ab November 2026 werden die Ergebnisse in einer öffentlichen Ausstellung vorgestellt!

Straßennamen, Plätze und Denkmäler prägen, wie Geschichte im öffentlichen Raum erinnert wird – auch in Köln. Spuren des deutschen Kolonialismus sind bis heute im Stadtbild sichtbar, häufig jedoch aus einer einseitigen Perspektive: Während koloniale Gewalt und ihre Betroffenen kaum thematisiert werden, erinnern viele Namen und Symbole weiterhin an militärische Akteure und koloniale Machtansprüche.

Nach der Workshopreihe „Reframing Wilhelm“ (2023) von Frameorial, in der die Kaiser-Wilhelm-II.-Statue an der Hohenzollernbrücke gemeinsam kritisch hinterfragt und künstlerisch neu gedacht wurde, stand im Projekt „Reframing Taku“ nun das sogenannte „Ehrenfelder Chinesenviertel“ im Fokus. Rund um den Takuplatz sowie Straßennamen wie Lans-, Iltis- und Takustraße wird ein kolonialgeschichtlicher Zusammenhang sichtbar, der im Alltag oft kaum wahrgenommen wird.

In den Workshops Ende 2025 am Takuplatz und in der Kölner VHS setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit der Geschichte des Ortes auseinander, erkundeten den Platz vor Ort und entwickelten eigene Ideen für einen kritischen und zeitgemäßen Umgang mit den bestehenden Erinnerungsformen und kolonialen Kontinuitäten. Dabei entstanden vielfältige Perspektiven, künstlerische Ansätze und konkrete Vorschläge für eine andere Sichtbarkeit dieser Geschichte im öffentlichen Raum.

Die Ergebnisse der Workshops werden nun ab dem 16. November 2026 bis Januar 2027 in einer öffentlich zugänglichen Ausstellung im VHS-Studienhaus am Neumarkt (Cäcilienstraße 35, 50667 Köln) präsentiert. Sie lädt dazu ein, den Takuplatz und seine Umgebung neu zu betrachten und gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen, wie Erinnerung im Stadtraum künftig gestaltet werden kann. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Die Ausstellung ist kostenlos, öffentlich und richtet sich nach den Öffnungszeiten des VHS-Studienhauses. Die Räumlichkeiten verfügen über eine Rampe am Eingang, Aufzüge, barrierefreie Toiletten sowie ein Leitsystem mit Braille-Schrift für blinde und sehbehinderte Menschen.

Fragen? Schreib uns an hi@frameorial.de.

Reframing Taku ist ein Projekt von Frameorial in Kooperation mit der Kölner VHS und ArtAsyl e. V., gefördert von der Stadt Köln.


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